Die Frage des Fachkräftemangels ist keine neutrale, objektiv zu beantwortende, sondern immer von Interessen beeinflusst. Aus Arbeitgebersicht sind passende Arbeitnehmer natürlich ein entscheidender, vermutlich der wichtigste Faktor des Erfolges. Arbeitgeber haben immer großes Interesse an einem großen Angebot des Arbeitsmarktes, nicht zuletzt um die Entlohnung niedrig halten zu können. Für Arbeitgeber ist es in jedem Fall mikroökonomisch sinnvoll, einen Fachkräftemangel zu behaupten und den Staat dazu zu veranlassen, das Arbeitskräfteangebot möglichst groß zu machen. Jeder Arbeitnehmer kann sich dagegen freuen, wenn es kleiner wird.
Als vor einigen Tagen eine Prognos-Studie feststellte, dass der befürchtete Mangel weniger dramatisch - angeblich werden bis 2020 nur rund 1,7 Millionen Fachkräfte fehlen - ausfallen werde als gedacht- die Vorgängerstudie hatte bis 2015 eine Lücke von 3 Millionen vorhergesagt - da zeigte sich der Hauptgeschäftsführer des Bayrischen Wirtschaftsverbandes nicht etwa erleichtert, sondern kommentierte: „Dieser Befund darf uns dennoch nicht dazu veranlassen, die Bemühungen zur Fachkräftesicherung ruhen zu lassen.“
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Stigmatisierungen der Deutschen durch Ursula von der Leyen sind wir ja gewohnt,aber jetzt schlägt vdL dem Fass den Boden aus.
Nein, Zuwanderer sind nicht besser ausgebildet, die Wirtschaftslobby jeglicher Art vollen nur weniger zahlen.
Gut ausgebildete deutsche Fachkräfte sind dem deutschen Lobbyisten schlichtweg zu teuer.
https://www.youtube.com/watch?feature=player_detailpage&v=5pFCOBZ4lsw#t=331
Leserbrief: Die große Lüge vom Fachkräftemangel
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